Neue Ziele Umsetzen

 Bei allen Themen, die ich hier auf dieser Homepage oder in meinen Seminaren, Trainings und Beratungen vorstelle, gilt es einen Weg zu finden die Theorie auch im Alltag zu etablieren.

 

Egal ob es sich um Änderungen im eigenen Führungsstil, neue kreative Denkansätze, einen gesünderen Lebensstil oder was auch immer handelt. Meist folgt nach einer ersten Motivationsphase die ernüchternde  Erkenntnis: Ich schaffe das eh nicht ! Und man verfällt wieder in alte Verhaltensmuster.

 Was hindert uns an der Umsetzung unserer Ziele?

 

Oft ist es eine Kombination von alten eingeschliffenen Glaubenssätzen (das haben wir immer so gemacht, ich bin dafür nicht gut genug, etc.) und einer in der Gesamtansicht vermeintlich zu großen Aufgabe.

 

Dazu muss man wissen, dass unser Verhalten zu einem Großteil von unserem Unterbewusstsein gesteuert wird. Diese alten „Programmierungen“ lassen uns, wenn wir unbewusst an die Sachen herangehen, schnell in alte Verhaltensmuster zurückfallen.

 

Daher ist es wichtig seine Ziele bewusst zu wählen und in kleine Etappen zu unterteilen.

 

Ein großes Ziel wie: Ich lebe ab sofort gesund, nehme ab, mache regelmäßig Sport, ändere meinen Führungsstil und vertiefe die Beziehung zu Partner und Kindern, sind für das Unterbewusstsein nahezu überwältigend groß. Die Gefahr an einem der vielen Punkte zu versagen und dann die Motivation für das Ganze zu verlieren ist groß.

 

Ein beliebter Trick im Selbstmanagement ist es daher sich seine Ziele schriftlich zu fixieren und in kleine und kleinste Teilziele zu unterteilen. Diese finden dann auch in den täglichen To-Do-Listen ihren Platz.

 

Man kommt so fast täglich beim Abhaken der geschafften Teilziele in eine positive Stimmung von: „Ich habe etwas getan um meinem großen Ziel näherzukommen, ich schaffe das!“ Dadurch schleift man nach und nach neue Verhaltensweisen ein und hat das Gefühl aktiv sein Leben selbst zu gestalten.

 

Beim Beispiel Ernährungsumstellung wird die Thematik besonders auffällig. Wenn man alle Regeln zu einer Gesunden Ernährung auf einmal umsetzen möchte, erscheint es einem wie eine übergroße Aufgabe bestehend aus Verzicht und Disziplin bis hin zur Quälerei. Wenn man sich aber Stück für Stück kleine Teilabschnitte vornimmt und bewusst auch Raum für Genuss lässt, erscheint die Aufgabe deutlich leichter.

 

Für alles gilt der Leitsatz: „Evolution statt Revolution“

 

Jeder kleine Schritt der konsequent und bleibend umgesetzt wird ist mehr wert wie eine radikale Hauruck-Aktion die nur kurz bestand hat.

 

Diese kleinen Erfolge auf dem Weg kann das Unterbewusstsein dann feiern und es festigt sich eine positive Einstellung.

 

Apropos positive Einstellung: Man sollte auch bei seiner Informationsbeschaffung und Auswertung positiv bleiben und sich nicht von allgemeiner Panikmache anstecken lassen und zu radikalen Maßnahmen verleiten lassen. Zum Beispiel Artikel im Internet, die uns wieder erklären, dass uns etwas in irgendeinem Lebensmittel oder Bedarfsgegenstand krank macht. Wenn man dann radikal alles direkt aus seinem Leben streicht (kein rotes Fleisch mehr, nie wieder trinken aus Kunststoffbehältern usw.) bekommt alles wieder einen fremdbestimmten negativen Touch von Verzicht und Anstrengung.

Sinnvoller wäre eine genaue Analyse wie oft und wann die betreffende Sache konsumiert wird und eine Reduktion im meistgenutzten Bereich. Somit geht man positiv an die Sache heran, anstatt sich panisch unterbewusst vor einer von Außen an einen herangetragenen Bedrohung zu fürchten.